Striegistal-Radweg   im Einklang mit der Natur   Radfahren im Striegistal








INITIATIVKREIS

Familienfreundlich - Beweglich - Naturverbunden

Unter diesem Motto soll er nun Wirklichkeit werden:

Der Striegistalradweg entlang der kleinen und der großen Striegis. Der Initiativkreis "Striegistalradweg" läd alle Radsportbegeisterte, Naturfreunde und Familien zu einem weiterem gemeinsamen Info-Nachmittag in das Waldhaus Kalkbrüche ein. Eine gute Möglichkeit, sich über die Aktivitäten des Initiativkreises zu informieren, Neuigkeiten zum Radweg zu erfahren, Gedanken auszutauschen oder einfach nur etwas für die Gesundheit, für Körper, Geist, Seele und die Natur zu tun.

Aus der Rubrik NACHGEHAKT

August

In der Zeit vom 22.5.-23.6.16 lagen die überarbeiteten Unterlagen zum im Dezember 2014 eröffneten Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 2.1. Hainichen – Kratzmühle im Rathaus aus. Der Projektträger ist dabei auf alle Stellungnahmen, Einsprüche und Änderungsvorschläge eingegangen, die 2014 von Bürgern und Vereinen eingebracht wurden. Es wurden mit hohem Aufwand neue Varianten untersucht, Analysen vertieft und Antworten auf Einsprüche gegeben.

Der Aufwand - 17 Monate Bearbeitungszeit und 1300 Seiten Papier für einen reichlichen Kilometer Radweg auf einem vorhandenen Bahnkörper - sind uns Laien schwer vermittelbar.

Das in dieser Zeit pressewirksam erfolgte Gerichtsverfahren „Waldschlösschenbrücke“ zeigt aber, wie selbst kleinste Argumentationslücken von Gegnern genutzt werden können. Das zuständige Planungsbüro aus Radebeul hat nach unserer Ansicht, auf der Grundlage intensiver Untersuchungen vor Ort, eine wissenschaftlich hervorragend begründete Grundlage für eine positive Entscheidung für die Genehmigung des Baus unsers Radweges geschaffen.

Dazu hat sich unsere Bürgerinitiative im Auftrag von den 6705 Bürgern, die 2011 den Radweg mit ihrer Unterschrift gefordert haben, erneut mit einer Stellungnahme bekannt. Besonderer Dank gilt Bürgern ,die sich in weiteren 11 Stellungnahmen in das laufende Planfeststellungsverfahren eingebracht haben.

 

Wir haben in dieser Phase des Planfeststellungsverfahren auch intensiv den Kontakt zu sächsischen Naturschutzverbänden gesucht, eine umfangreiche Argumentation übergeben und gemeinsame Vorort-Termine organisiert.

Wir meinen einige überzeugt zu haben, dass ein außergewöhnliches öffentliches Interesse für den Bau des Radweges besteht.

Dafür sprechen:

-6705 Mitglieder der Bürgerinitiative (mehr als jeder 2. Wahlberechtigte)

-die Argumentation des schlegler Ortschaftsrates für einen gefahrlosen Schülerfahrweg

-die 135-jährige Naturschutztradition, beginnend mit dem 1881 gegründeten “Verschönerungsverein“ die heute noch prägend ist

-Lösungvorschläge von Naturschutzexperten auf dem Tisch liegen, die Kompromissbereitschaft aller Seiten signalisieren und die Machbarkeit nicht generell in Frage stellen.

 

Der MDR (Fernsehen und Rundfunk) hat uns erneut in dieser Phase eine Plattform für unsere Probleme gegeben.

 

Nach unverbindlicher Information wird der Erörterungstermin im 3.Quartal im Hainichener Rathaus stattfinden.

 

 

Mai

Liebe Radwegfreunde!

Wie aus der Presse zu erfahren war, liegen die Planungsunterlagen zum Striegistalradweg vom 22.5.-23.6.16 öffentlich im Rathaus Hainichen aus.

"So weit waren wir doch schon mal" - mag mancher sagen - "Es betrifft ja immernoch den Abschnitt bis Kratzmühle ".

Das ist alles richtig.

Und doch liegt in der erneuten Auslegung eine Chance: So signalisiert die Landesdirektion Chemnitz, dass das Planfeststellungsverfahren eröffnet wird (ja, richtig gelesen: eröffnet!), da die mühsam und teuer zusammengetragenen Voruntersuchungen nun den Anforderungen genügen.

Während der Auslegungsfrist darf jedermann hierzu Einwendungen - positive oder negative - einreichen, ob als Verband oder Privatperson.

Die Projektgegner und professionelle Bedenkenträger werden von diesem Recht wieder Gebrauch machen, so viel ist sicher.

Daher an dieser Stelle unser Aufruf an alle, die den Striegistalradweg noch nicht aufgegeben haben: Sammelt eure guten Argumente, von denen wir in den letzten Jahren so viele gehört haben, bringt sie einzeln oder auch als Gruppe einfach mal zu Papier und gebt sie im Rathaus als positive Einwendungen ab! Bringt Euch so ins Verfahren ein und macht den Behörden klar, warum Ihr diesen Radweg braucht und warum Ihr so sicher seid, dass eine Realisierung und Nutzung ohne Schaden an der Natur des Striegistales machbar sein muss!

 

Wir sind über 6000, die einst ihre Unterschrift gaben, und zählen auf Euch!

 

Initiativkreis Pro-Striegistalradweg

 

 

April 2016

Aller guten Dinge sind Drei ???

Entsprechend einer Vorabinformation,die unser Bürgermeister Herr Greysinger auf Anfrage von der Landesdirektion erhalten hat, wird für den Abschnitt 2.1. des Striegistal-Radweges zwischen Hainichen und Kratzmühle in den „ nächsten Wochen“ das Planfeststellungsverfahren eröffnet. Es könnte die Grundlage für einen Anhörungstermin im September sein.

Ist das eine gute Nachricht ? Es ist wenigstens ein Lebenszeichen.

Bemerkenswert ist: Für das 1100 m lange Stück, das sind nicht einmal 3 Stadionrunden, ist das nach 2011 und 2015 der 3. Anlauf, der hoffentlich dem Maßstab : Aller guten Dinge …. genügen wird!

Wer in naher Zukunft radfahren möchten, dem empfehlen wir u.a. den Elberadweg,das Chemnitztal, die Bahnstrecke Aue-Eibenstock, die Mulde und die Weiße Elster,das Leipziger Seengebiet…. natürlich mit bequemer PKW-Anfahrt. Das bischen CO2 - Belastung werden wir schon verkraften!

Um zu zeigen, dass anderswo Fahrräder rollen - und zwar umweltverträglich, durchaus in FFH-Gebieten - wollen wir in den nächsten Ausgaben den einen oder anderen Radweg vorstellen. Genügend Zeit wird sein bis zur nächsten Entscheidung aus Chemnitz.

Trotzdem sind wir als Bürgerinitiative noch nicht so müde, dass wir uns nicht wieder in das bevorstehende Planfeststellungsverfahren mit einer fundierten Stellungnahme einbringen werden. Wir werden erneut eine Plattform schaffen, über die sich angagierte Bürger direkt in das Verfahren einbringen können.

Wir bitten alle, keine Gelegenheit auszulassen, Politiker und Entscheider aller staatlichen Ebenen zu bedrängen, unser Anliegen zu unterstützen. Besonders wichtig ist der Kontakt zu Menschen, die für den Naturschutz leben!

Ihr Initiativkreis Pro-Striegistal-Radweg

 

28.01.16

Liebe Radwegfreunde,

der Striegistalradweg soll die „Hauptschlagader“ für eines Netzes werden, das vorhandene Forst-, Wander-, Agrarwege und verkehrsarme Nebenstraßen gut ausgeschildert verbindet. Das wird auch nicht die Entscheidung des EuGH zur Waldschlößchenbrücke verhindern ,denn die dort aufgezeigten Hürden wurden in der Projektarbeit schon ausreichend berücksichtigt.

Eine Radwegekonzeption des Landkreises würde solche Netze über Gemeindegrenzen hinweg zusammenführen. Wir regen daher an, uns mit dem neu eingesetzten Radwegbeauftragten des Landkreises Mittelsachsen bald vor Ort zu treffen.

Weiterhin schlagen wir die Bildung einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe vor, die vor allem aktive, in der Region erfahrene Personen, die ausgeschilderte und nicht ausgeschilderte Wege kennen und fahren, vereinen sollte. Sie könnten die Arbeit von Planungsbüros sehr rationell gestalten und helfen, die notwendige Nachhaltigkeit und Akzeptanz zu gewährleisten. Für das Gebiet Döbeln – Roßwein- Nossen – Striegistal – Hainichen – Frankenberg könnte unsere BI sicher interessierte Mitstreiter gewinnen.

Initiavkreis Pro-Striegistalradweg

 

 

1000 Tage Stillstand

1000 Tage nach der Menschenkette und dem Versprechen einer schnellen Realisierung von BA 2.1 -> Kein Meter Radweg !

 

Fazit

Der Striegistalradweg kann ebenso wie viele andere deutsche Radwege in FFH-Gebieten gebaut werden, weil

 

- durch die Nutzung eines vorhandenen Bahnkörpers keine wesentlichen Eingriffe in die Natur erforderlich sind und der Bahnkörper selbst kein FFH-Gebiet ist

 

- es nicht zu Verschlechterungen der Naturschutzbedingen kommt -> Zitat des Mitgliedes des Vorstandes des BUND Herr Müller anlässlich des 1. Aktionstages :“...es gibt nichts Besseres für den Naturschutz als die Kanalisierung aller Personenbewegungen.

 

- der Radweg schafft die Voraussetzungen, um das Aussterben streng geschützter Pflanzen zu stoppen (Positionspapier von Herrn Uhlmann, Artenschutzbeauftragter des Sächsischen Landesamtes für Umwelt)

 

-ein „außergewöhnliches öffentliches Interesse für diesen Radweg mit 6705 Unterschriften dokumentiert wird und damit ein wichtiges Kriterium für diese Baumaßnahme erfüllt ist.

 

Petitionsantrag zur Änderung des sächs. Straßenbaugesetzes

Bericht des Regionalmagazins Flöha/Frankenberg/Hainichen Ausgabe 33/2014

Aktionstag am 25. Juli um 16 Uhr im Rathaus Hainichen

Vor drei Jahren übergab der Initiativkreis Striegistalradweg im Hainichener Rathaus insgesamt 6.705 Unterschriften für den Bau des Striegistalradweges an den sächsischen Wirtschaftsminister Sven Morlok. Aus diesem Anlass lädt die Bürgerinitiative Pro Striegistalradweg alle Interessierten zu einer Podiumsdiskussion ins Rathaus Hainichen ein, um über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

 

Radler - Protest am 26.07.2013

Vielen Dank für Eure großartige Unterstützung. Wir sind überwältigt, wie viele Leute auch nach dieser langen Zeit hinter dem Initiativkreis stehen. Vielen Dank.

Wichtige Aktionen der Initiative seit ihrer Gründung

Seit der Gründung der Initiative im Dezember 2010 sind nun schon wieder zwei Jahre vergangen. Zeit genug, um einmal zurückzuschauen. Jetzt nachlesen in: Aktivitaeten.PDF

Menschenkette für den Striegistal-Radweg am 16.09.2012

Der Jugendclub Berthelsdorf e.V. aus Hainichen beteiligt sich auch 2012 wieder an der 48h-Aktion des Kreisjugendring Mittelsachsen. Dabei stellen sich Jugendlichen im ganzen Landkreis der Herausforderung in 48 Stunden gemeinnützige, soziale und kulturelle Projekte umzusetzen. Seit 2010 beteiligt sich auch der Jugendclub Berthelsdorf e.V. mit einfallsreichen Projekten.

 

Dieses Jahr beschreiten die Jugendlichen ganz neue Wege. Unter dem Motto: „Alle ziehen an einem Strang!“ wollen sich die Clubmitglieder mit einer Menschenkette für den Weiterbau des Striegistalradweges stark machen. Entlang der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Hainichen und Schlegel soll ein 4,2 km langes Band innerhalb von 48 Minuten gespannt und symbolisch für den Radweg gehalten werden. Um dieses Projekt zu realisieren hat sich der Jugendclub bereits Unterstützung gesucht. Große Hilfe erhält man hierbei von dem Initiativkreis „Pro Striegistal-Radweg“. Weitere Jugendclubs und andere Hainichener Vereine wurden bereits angesprochen und haben ihre Unterstützung signalisiert. Natürlich erfordert solch ein Projekt sehr viel mehr helfende Hände und somit hofft der Jugendclub auf eine breite Unterstützung der Einwohner aus Hainichen, den Ortsteilen und der Umgebung.

 

Der Aktionstag ist am Sonntag, den 16.09.2012. Punkt 13:48 Uhr wird beginnend von den zwei Treffpunkten (Wendeschleife/Kläranlage Gewerbegebiet Hainichen und ehemalige Bäckerei Lautenschläger in Schlegel) die Menschenkette aufgebaut. Ein Band, an dem alle Teilnehmer festhalten, soll nun den zukünftigen Radweg symbolisieren und ein Zeichen für den zügigen Weiterbau setzen. Im Anschluss lädt der Jugendclub Berthelsdorf e.V. alle Teilnehmer zu einer Infoveranstaltung direkt am Radweg ein. Der genaue Veranstaltungsort wird während der Aktion bekannt gegeben.

 

Der Jugendclub Berthelsdorf e.V. hofft auf eine große Resonanz der Bürger. Wer sich im Vorhinein anmelden möchte, kann dies bei Jan Held, einen der Organisatoren seitens des Jugendclubs gern tun. Die Möglichkeit besteht per E-Mail an janheld@web.de oder per Telefon unter 0173/5719480. Weiterhin wurde bei facebook eine Veranstaltungsseite unter dem Namen „48h-Aktion 2012“ erstellt, auf der sich informiert und auch angemeldet werden kann. Natürlich kann man sich auch auf der Internetseite des Jugendclubs unter www.jc-b.de umfassend informieren.

 

Tradition und Naturschutz

Bereits wenige Jahre nach der Eröffnung der Eisenbahnstrecke zwischen Hainichen und Roßwein wurde 1881 von angesehenen Bürgern der Stadt Hainichen der bekannte Verschönerungsverein gegründet. Neben zahlreichen Aktivitäten, die der Verschönerung der Stadt und der Verbesserung der Lebensqualität der einfachen Bürger dienten, war der 1929 gebaute Verschönerungsweg von Hainichen zur Waldgaststätte „Kalkbrüche“ von besonderer Bedeutung.

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